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Auto Subwoofer im Test: Good Vibrations bei der Fahrt

Eine Bassbox ist eine spezielle Lautsprecherbox ergänzend zu den normalen Lautsprechern im Auto. Die Box ist für die alleinige Wiedergabe tieffrequenter Schallwellen, dem sogenannten Bass, verantwortlich.

In der Funktionsweise ähnelt der Subwoofer einem normalen Lautsprecher. Die Box ist jedoch wesentlich größer dimensioniert, was daran liegt, dass beim Abspielen tiefer Töne mehr Luftmasse bewegt werden muss.

Für den Car Hifi Bereich lassen sich folgende zwei Bautypen unterscheiden:

  • Free Air Subwoofer
  • Gehäusesubwoofer 

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  • Funktionsweise Subwoofer: So wird die Membran in den Hub versetzt

    Eine Bassbox verfügt über eine oder mehrere Spulen, die sich in der Mitte eines Dauermagneten befinden. Beim Einschalten der Musikanlage im Auto werden die Spulen von Wechselstrom durchflossen. Die Folge, die Spulen stoßen sich vom umliegenden Magnetfeld ab und bewegen dadurch sowohl das Dustcap, die Sicke als auch die Membran. In der Bewegung geben Dustcap und Membran nun die Schallwellen an die Luft ab, indem sie die Luft verdrängen und die Luftmasse vor sich her schieben. Folglich werden für unsere Ohren Töne hörbar.

    Der Free Air Subwoofer: Die Lösung bei wenig Platz

    Solch eine Bassbox besitzt kein Gehäuse. Daher ist diese Bauform vor allem dann sehr gefragt, wenn der Handlungsspielraum im eigenen Fahrzeug sehr überschaubar ist. Aufgrund des fehlenden Gehäuses werden diese Subwoofer sehr gerne im Kofferraum verbaut, welcher zugleich als Resonanzkörper fungiert. Wahlweise als Installationsort eignen sich ebenso gut die Reserveradmulde oder die Hutablage.

    Hinweis: Im Testvergleich zeigte sich der Free Air Subwoofer zwar günstiger als der Gehäusesubwoofer, der Einbau ist jedoch deutlich komplizierter und deshalb eher für handwerklich begabte Menschen oder Tuningspezialisten zu empfehlen.

    Der Gehäusesubwoofer: Die Bauart für intensiven Bass

    Bei dieser Bauweise verfügt der Subwoofer über ein festes Gehäuse, welches mit wenigen Handgriffen im Kofferraum oder unkompliziert im Fußbereich der Rücksitze montiert werden kann. In Tests schnitt diese Variante aufgrund der geschlossenen Bauweise in Sachen Bassqualität besser ab. Dies liegt daran, dass durch den eigens konzipierten Resonanzkörper ein höherer Bassdruck erreicht wird. Folglich liefert die Box mehr Tiefenbassdynamik.

    Hinweis: Der Einsatz von Gehäusesubwoofern ist nicht nur auf Heckklappenfahrzeuge beschränkt. Die Basswellen durchdringen ohne Probleme Stoffbezüge, Pappablagen oder ähnliche Hindernisse, sodass auch im Frontbereich Ihres Fahrzeuges der Bass deutlich spürbar ist.

    Bassrolle versus Basskiste: Das Gehäuse macht den Unterschied

    Während eine Basskiste in der Regel aus MDF bzw. einem ähnlichen, nicht schwingenden Material besteht, präsentiert sich die Bassröhre meist als runde Pappkonstruktion. Geschützt wird die Konstruktion in der Regel durch einen robusten Filzbezug. Dadurch, dass die Bassrolle über kein ausreichend stabiles Gehäuse verfügt, war der Klang im Test mit vergleichbaren Gehäusesubwoofern meist sehr unsauber. Ein weiterer Punkt, worin sich Bassbox und Bassrolle unterscheiden, ist die Montage im Auto. Der Subwoofer in der Box verschmilzt scheinbar nahtlos mit der Verkleidung im Kofferraum. Hingegen eine Bassrolle wird über Gurte im Auto befestigt. Auf diese Weise hält die Röhre zwar mindestens genauso gut, allerdings müssen Sie oftmals kleine Abstriche in Sachen Optik hinnehmen.

    Empfehlung: Egal, ob Sie sich nun für eine Basskiste oder Bassrolle entscheiden, achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung und profitieren Sie langfristig von einem guten Bass.

    Aktiv oder Passiv: Eine Grundsatzfrage

    Sowohl Gehäusesubwoofer als auch Free Air Subwoofer für den Car Hifi Bereich gibt es als aktive und passive Variante. Die beiden Typen unterscheiden sich dadurch, dass die aktive Bassbox bereits einen integrierten Verstärker besitzt. Infolgedessen können Sie den Bass direkt am Lautsprecher regeln. Zugleich sind aktive Satellitenboxen platzsparender und zeigten sich in Tests wesentlich preiswerter. Hingegen passive Subwoofer sind in der Bedienung leichter, da sie auf eine integrierte Endstufe verzichten und damit dem Aufbau von normalen Lautsprechern entsprechen. Des Weiteren ist eine individuelle Klangoptimierung möglich, sodass Sie Ihre Bassbox ganz individuell passend auf Ihre Bedürfnisse einstellen können.

    Hinweis: Ein passiver Subwoofer kann fest im Kofferraum verbaut werden, da sämtliche Einstellungen bequem über das Radio vorgenommen werden.

    Downfire oder Frontfire: Welche Technologie soll es sein?

    In der Regel handelt es sich bei Subwoofern um Frontfire Modelle, die ihre Bässe frontal in den Raum abgeben. Eher selten im Car Hifi Bereich sind Downfire Bassboxen, diese geben den Schall nach unten, an die Karosserie ab. Folglich wird der Bass in verschiedene Richtungen gestreut und damit auch am Körper spürbar.

    Worauf Sie beim Kauf achten sollten

    Wer Musik im eigenen Fahrzeug in höchster Qualität genießen möchte, hat es nicht leicht. Die Auswahl an Auto Subwoofern ist riesig. Allerdings lassen sich mithilfe von Produkttests schnell die geeigneten Bassboxen finden. Vorab sollten Sie sich allerdings folgende Fragen stellen:

    • Welches Platzangebot steht Ihnen für Ihre Bassbox zur Verfügung?
    • Welchen Bautyp bzw. Variante wünschen Sie für Ihre Car Hifi Anlage?
    • In welcher Preislage möchten Sie sich bewegen?

    Haben Sie die Rahmenbedingungen für Ihren zukünftigen Subwoofer definiert, dann ist es ein Leichtes, sich über die Vergleichstests, sowohl klangstarke Einsteigermodelle als auch leistungsstarke Profigeräte zu sichern. Schließlich sollen auch Sie mit Ihrem Fahrzeug bestmöglichen Sound genießen.

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